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Ein abgelegenes Schutzgebiet Afrikas, weit entfernt von den bekannten Reiserouten.

Wenn es irgendwo auf der Welt noch weite, ursprüngliche Wildnis gibt, in der Tiere frei umherziehen, dann gehört Ruaha zu diesen Orten. Hier treffen zentralafrikanische Regenwaldzonen auf die lichten Akazienlandschaften der östlichen Savanne. Tausende Elefanten ziehen zwischen den Bäumen hindurch. Direkt auf den Straßen und Pfaden des Nationalparks liegen Löwen in der Sonne oder ruhen nach der Jagd im Schatten. Der Great Ruaha River birgt in seinen Wassern zahlreiche Flusspferde und Krokodile. Zudem gilt der Ruaha-Nationalpark als hervorragendes Gebiet für die Vogelbeobachtung. Durch seine Entfernung zu den Nationalparks des Northern Safari Circuit und zur Küste wird Ruaha deutlich seltener besucht. Gerade darin liegt die besondere Möglichkeit, eine großartige Wildnis ohne Menschenmengen zu erkunden.

Ruaha-Nationalpark

Wer das tropische Afrika in ursprünglicher Form erleben möchte, ohne Dutzende anderer Safarifahrzeuge und überfüllte Picknickplätze, findet in Ruaha ein außergewöhnlich stilles Reiseziel. Hier empfangen Besucher dichte Wälder, Giraffen, die zwischen den Bäumen hervorschauen, Flusspferde im Buschland, Schildkröten auf den Wegen, geschäftige Antilopen unterschiedlichster Arten, Elefantenherden, Löwenrudel, Hunderte farbenprächtige Vögel und viele weitere Tiere. In diesem Nationalpark findet jede Art ihren eigenen Raum – er ist nicht nur der zweitgrößte Nationalpark Tansaniens, sondern eines der größten Schutzgebiete in ganz Ostafrika.

Maria
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Interessante Fakten zum Ruaha-Nationalpark

Der Park ist so groß, dass Montenegro vollständig hineinpassen würde – oder beinahe 2 Länder von der Größe Katars. Auch andere Zahlen sind beeindruckend: Mehr als 10.000 Elefanten leben hier, rund die Hälfte aller Vogelarten Tansanias kann in Ruaha beobachtet werden, und etwa 10% der weltweiten Löwenpopulation kommt in diesem Nationalpark vor. Die Rudel werden so groß, dass nicht nur Zebras und Antilopen, sondern auch größere Tiere wie Büffel und Giraffen häufig zu ihrer Beute zählen. Schabrackenschakale und Afrikanische Wildhunde streifen auf der Suche nach kleinerer Beute durch den Busch. Von Juni bis Dezember treibt die Trockenheit die Tiere an den einzigen Fluss, der nie versiegt: den Great Ruaha. In dieser Zeit lassen sich die dramatischen Szenen des Überlebens in der Wildnis besonders gut beobachten. Ruaha gehört zu den trockensten Nationalparks des Landes – Regen fällt hier selten und meist nur kurz, und die Wege sind in der Regel nur von Mitte März bis Ende Mai ausgewaschen.

Fotogalerie Ruaha-Nationalpark

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