Die Kosten für eine Safari in Afrika unterscheiden sich stark. Sie hängen vom Land, von der Saison, vom Komfortniveau und von der Dauer der Reise ab. Der Preis pro Person und Tag kann im günstigen Segment bei etwa 100 US-Dollar beginnen und bei exklusiven Safaris über 3.000 US-Dollar liegen. In diesem Artikel erklärt Altezza Travel die Preise für Safaris in Afrika, zeigt, was inbegriffen ist, und gibt Hinweise, wie man im Budget bleibt, ohne auf das Erlebnis zu verzichten.
Was ist eine Safari?
Klassische Safaris werden vor allem in Ost- und im südlichen Afrika angeboten. Dort liegen die größten Nationalparks und Schutzgebiete des Kontinents. Die touristische Infrastruktur ist gut ausgebaut. Dazu gehören feste Routen für Pirschfahrten sowie eine große Auswahl an Lodges und Hotels mit unterschiedlichem Serviceniveau.
Im Kern ist eine Safari eine Fahrt durch einen Nationalpark in einem speziell ausgerüsteten Fahrzeug. Dabei beobachten Reisende wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Gegen Aufpreis können auch Safaris zu Fuß mit einem Ranger, Besuche bei einheimischen Gemeinschaften, Fahrten im Heißluftballon und Picknicks in der Savanne Teil des Programms sein. Übernachtet wird meist in Zeltcamps oder in komfortablen Lodges und Hotels, entweder im Park selbst oder in seiner Nähe.
Eine Safari gilt als sichere Reiseform, auch für Familien mit Kindern. Jedes Jahr zieht sie Hunderttausende Reisende aus aller Welt an.
Durchschnittliche Kosten einer Safari in Afrika 2025–2026
*Die Durchschnittswerte für jedes Land basieren auf Daten von Safari Bookings, dem größten Safari-Tour-Aggregator Afrikas. Die Preise können je nach Saison und Leistungsumfang des Pakets variieren.
Woraus setzen sich die Kosten einer Safari in Afrika zusammen?
Im Vergleich zu einem typischen Urlaub in Europa, Asien oder im Nahen Osten ist eine Safari keine günstige Reiseform. Gründe dafür sind die große Entfernung, der Bedarf an Visa und Versicherungen, die Eintrittsgebühren für Nationalparks und die hohen Unterkunftskosten in Schutzgebieten. In manchen Fällen beeinflussen auch Steuern und nationale Naturschutzregeln die Preise. Details dazu folgen weiter unten.
Was ist im Preis normalerweise enthalten?
Eine klassische Safari umfasst meist Mahlzeiten, Unterkunft in Lodges oder Hotels, Transfers, die Begleitung durch einen Guide sowie die Eintrittsgebühren für die Parks. Trotzdem sollte man genau auf die Leistungen achten. Einige Lodges arbeiten nach dem All-inclusive-Prinzip. Andere bieten nur eine oder zwei Mahlzeiten pro Tag und eine begrenzte Auswahl an Getränken.
Manchmal müssen Reisende den Transport zum Startpunkt der Safari selbst organisieren. Da die Entfernungen zwischen Flughäfen und Parkeingängen oft groß sind, kann das die Gesamtkosten deutlich erhöhen.
Was nicht im Preis enthalten ist:
- Internationale Flüge von und in dein Heimatland
- Impfungen und medizinische Versicherung
- Trinkgelder für Guides. Die empfohlenen Beträge unterscheiden sich je nach Land. In Tansania sind etwa 30–50 US-Dollar pro Fahrzeug und Tag üblich
- Visagebühren, die von der Staatsangehörigkeit abhängen. Der genaue Betrag sollte auf der offiziellen Website des Außenministeriums oder beim zuständigen Konsulat geprüft werden
- Ausflüge und zusätzliche Aktivitäten. In Kenia und Tansania werden zum Beispiel Besuche bei Massai-Gemeinschaften, Touren zu Kaffeeplantagen, Reitausflüge oder Fahrten im Heißluftballon über der Savanne angeboten
In einigen afrikanischen Ländern benötigen ausländische Besucher spezielle Genehmigungen für Gorilla-Trekking. Diese sind nicht mit den Parkeintrittsgebühren zu verwechseln. Die teuerste Genehmigung gibt es in Ruanda. Sie kostet 1.500 US-Dollar und wird nur in begrenzter Zahl pro Tag ausgegeben. In Uganda kostet eine Stunde in der Nähe von Berggorillas 800 US-Dollar. In manchen Fällen wird diese Gebühr vor Ort separat bezahlt, in anderen ist sie bereits im Reisepreis enthalten.
Unterkunft und Serviceniveau
Die Unterkunft ist einer der wichtigsten Kostenfaktoren einer Safari in Afrika. Zusammen mit den Flügen bestimmt sie den Gesamtpreis der Reise maßgeblich. Das Angebot reicht von einfachen Campingplätzen bis hin zu Fünf-Sterne-Hotels und luxuriösen Lodges.
Günstige Safaris
Günstige Safaris eignen sich vor allem für Reisende, die das Abenteuer suchen. Meist mieten Besucher nach der Ankunft ein Fahrzeug oder nutzen die Dienste günstiger Anbieter, die einfache Transfers und eine grundlegende Begleitung in den Nationalparks anbieten.
Wichtig ist zu wissen, dass Unternehmen im Niedrigpreissegment oft bei den Gehältern der Guides sparen. In 99 Prozent der Fälle werden Reisende daher von jungen und unerfahrenen Personen oder von Mitarbeitern ohne professionelle Ausbildung begleitet. Das wirkt sich nicht nur auf Komfort und Servicequalität aus, sondern auch auf die Sicherheit. Das gilt besonders beim Fahren durch die afrikanische Savanne und bei Begegnungen mit wilden Tieren.
Was die Unterkunft betrifft, können Reisende eigene Zelte und einfache Campingausrüstung mitbringen. In der Praxis ist das jedoch oft unpraktisch, da Fluggesellschaften hohe Gebühren für schweres oder sperriges Gepäck verlangen. Deshalb mieten die meisten ihr Equipment vor Ort oder übernachten auf Campingplätzen mit bereits aufgebauten Zelten und grundlegender Ausstattung. Alternativ gibt es günstige Lodges, Pensionen oder Hotels. Diese bieten meist ein kleines Zimmer mit Bett, Toilette und Dusche.
Safaris der Mittelklasse
Das Mittelklasse-Segment bietet ein gutes Verhältnis zwischen Komfort und Preis. Anders als bei günstigen Safaris müssen sich Reisende nicht selbst um Logistik oder Unterkunft kümmern. Die Gäste werden in der Regel bei der Ankunft empfangen und in komfortablen Lodges oder Hotels untergebracht. Diese verfügen über Ruhebereiche, ein Restaurant, manchmal einen Pool, schöne Ausblicke und Internetzugang.
Premium-Safaris
Premium-Safaris sind die teuerste Option. Die Reisenden übernachten in Fünf-Sterne-Lodges wie Four Seasons, andBeyond, Singita oder One Nature. Diese liegen in abgelegenen Bereichen von Nationalparks oder privaten Schutzgebieten. Die Gäste wohnen in großzügigen Zimmern oder privaten Bungalows mit Blick auf die Savanne. Dazu kommen elegante Aufenthaltsbereiche, hochwertige Restaurants und ein sehr hohes Serviceniveau.
Transport
Während einer Safari sollte man damit rechnen, täglich 3 bis 8 Stunden im Fahrzeug zu verbringen. Deshalb ist die Wahl des richtigen Veranstalters besonders wichtig. Am besten entscheidet man sich für Anbieter mit einer modernen und gut gewarteten Fahrzeugflotte. So lassen sich lange Fahrten auf unbequemen Sitzen, defekte Klimaanlagen oder unangenehme Überraschungen wie Pannen mitten in der Savanne vermeiden.
Pirschfahrten sind die häufigste Art, Tiere zu beobachten, aber nicht die einzige. Im Kruger-Nationalpark in Südafrika oder im West-Tsavo in Kenia können Reisende zum Beispiel an geführten Safaris zu Fuß teilnehmen. Diese werden von einem Ranger begleitet. In Tansania sind solche Touren im Arusha-Nationalpark möglich. Die Kosten beginnen meist bei etwa 50 US-Dollar pro Person, abhängig von der Gruppengröße.
Dauer der Safari
Die Logik ist einfach: Je länger die Safari, desto höher die Kosten. Viele Anbieter bieten zwar Tagestouren an, sinnvoll sind jedoch mindestens 4 bis 6 Tage. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Erstens sind afrikanische Nationalparks oft größer als ganze europäische Länder. Der Nyerere-Nationalpark in Tansania ist zum Beispiel so groß, dass Belgien darin Platz finden würde. Hinzu kommt die Entfernung vom Flughafen oder vom Resort bis zum Parkeingang. Eine Reise von nur ein oder zwei Tagen wäre sehr anstrengend und würde das Erlebnis deutlich schmälern.
Zweitens ermöglicht mehr Zeit, eine größere Vielfalt an Tieren und Vögeln zu sehen. Man kann an Safaris zu Fuß teilnehmen, Maasai-Gemeinschaften besuchen oder sogar eine Fahrt im Heißluftballon über der Savanne machen.
Wichtig ist, sich bewusst zu machen, dass eine Safari kein Marathon ist. Sie sollte eher wie ein Strandurlaub geplant werden. Ohne lange tägliche Fahrten zwischen verschiedenen Parks und ohne ständigen Hotelwechsel. Ideal ist es, mindestens 2 bis 3 Nächte in einer Lodge zu bleiben. So sind entspannte Pirschfahrten am Morgen möglich, ein Frühstück in der Lodge, eine Pause während der heißesten Tageszeit am Pool oder im Zimmer und später eine weitere Safari am Abend. Ein ganzer Tag kann auch komplett in der Lodge verbracht werden, mit Tierbeobachtungen von der Terrasse oder sogar direkt vom Zimmer aus.
Saison und Reiseziel
In den meisten ostafrikanischen Ländern dauert die Hauptsaison von Juni bis Oktober. In den trockenen Monaten ist das Gras der Savanne kürzer. Tiere halten sich dann häufiger in der Nähe von Wasserstellen auf. Safaris in dieser Zeit sind besonders eindrucksvoll, aber es gibt auch deutlich mehr Besucher. Lodges und Hotels erhöhen ihre Preise, und Zimmer sind oft schon Monate im Voraus ausgebucht.
Reisen im April und Mai, im November oder von Dezember bis März können die Unterkunftskosten senken. In der Nebensaison sind weniger Gäste in den Nationalparks unterwegs, und viele Lodges bieten Rabatte an, um ihre Zimmer zu füllen. Diese Monate gelten als Regenzeiten. Sie lassen die Landschaft aufleben, wenn trockene Savannen zu saftig grünen Weideflächen werden.
Weitere Informationen zu den saisonalen Unterschieden findest du in unserem Artikel „Beste Reisezeit für eine Safari in Tansania“.
Safari privat oder in der Gruppe
Der größte Vorteil von Gruppensafaris ist der niedrigere Preis. Organisations- und Logistikkosten werden auf alle Teilnehmenden verteilt. Die Programme folgen meist einem festen Tagesablauf mit klaren Zeiten. Routen, Aktivitäten und Unterkünfte werden vom Veranstalter vorgegeben. Für Alleinreisende, Paare oder Menschen mit begrenztem Budget sind Gruppensafaris eine günstige Möglichkeit, Afrikas Tierwelt zu erleben.
Bei einer privaten Safari wird alles auf die Interessen der Gäste abgestimmt. Das gilt für die Route ebenso wie für die Zeit, die in den einzelnen Parks verbracht wird. Einige Veranstalter bieten ausschließlich private Safaris an. In einem Fahrzeug reisen dann nur Familien, Paare oder kleine private Gruppen.
Altezza Travel bietet eine große Auswahl an privaten Safaris in den wichtigsten Nationalparks Tansanias. Die Programme sind auf unterschiedliche Interessen zugeschnitten. Dazu gehören die Große Migration, Begegnungen mit den Tieren der Big Five oder Vogelbeobachtungen.
Häufige Fragen
Welches Budget sollte man für eine Safari in Afrika einplanen?
Im Jahr 2026 können günstige Gruppenprogramme bei etwa 200 US-Dollar pro Person und Tag beginnen. Safaris der Mittelklasse starten meist ab rund 275 US-Dollar. Premium-Safaris liegen in der Regel bei 600 bis 1.000 US-Dollar pro Tag oder darüber.
Lohnt sich eine Safari in Afrika preislich?
Ja. Eine Safari ist nicht die günstigste Art zu reisen, wird aber oft zu einem der eindrucksvollsten Erlebnisse im Leben. Afrika zieht jedes Jahr Millionen Reisende mit seiner Atmosphäre, seiner Kultur und seiner Tierwelt an.
Welche versteckten Kosten sollte man beachten?
In Safari-Lodges sind meist Frühstück, Mittagessen, Abendessen und alkoholfreie Getränke im Preis enthalten. Alkohol und Wäscheservice sind jedoch nicht immer inklusive. Außerdem sind Trinkgelder für Guides üblich, meist etwa 30 bis 50 US-Dollar pro Fahrzeug und Tag. Es ist ratsam, vorab genau zu klären, welche Leistungen im Paket enthalten sind.
Wie kann man bei einer Safari Geld sparen?
Reisen außerhalb der Hauptsaison und die Wahl günstigerer Unterkünfte können die Kosten deutlich senken. Auch Gruppensafaris sind eine sparsame Option. Zudem ist es oft günstiger, länger in einem Park zu bleiben, als mehrere Reservate zu besuchen. Jeder Parkeintritt verursacht zusätzliche Gebühren und logistischen Aufwand.
Wo gibt es die beste Safari in Afrika?
Mehrere Länder bieten hervorragende Safari-Erlebnisse, darunter Kenia, Südafrika, Botswana und Uganda. Besonders hervorzuheben sind jedoch die Nationalparks Tansanias. Hier findet im weltberühmten Serengeti die Große Migration statt. Der Ngorongoro-Krater schützt eine reiche Tierwelt in einer uralten Vulkanlandschaft. Der Tarangire-Nationalpark ist bekannt für seine großen Elefantenherden und imposanten Baobab-Bäume.
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