Afrika beherbergt einige der beeindruckendsten Wildtiergebiete der Welt. Dieser Artikel vereint die besten Nationalparks und Schutzgebiete des Kontinents. Jedes bietet ein eigenes Safari-Erlebnis und außergewöhnliche Tierbeobachtungen. Es handelt sich nicht um ein Ranking. Stattdessen ist es eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl der wichtigsten Safari-Reiseziele Afrikas, ohne feste Reihenfolge. Neben Nationalparks umfasst die Liste auch Wildreservate und andere geschützte Landschaften.
Serengeti und Ngorongoro
Der Serengeti-Nationalpark und das angrenzende Ngorongoro-Schutzgebiet liegen in Tansania und stehen gemeinsam für das klassische Afrika-Safari-Erlebnis. Die Serengeti ist vor allem für die Große Migration bekannt. Ngorongoro ist berühmt für den Krater eines uralten Vulkans. In diesem Gebiet leben Löwen, Nashörner, Elefanten, Antilopen und viele weitere Wildtiere. Nur wenige Orte auf der Welt erreichen die Tierdichte von Ngorongoro, wenn es um große Säugetiere in einem einzigen Schutzgebiet geht.
Die Serengeti ist für viele das Sinnbild Afrikas: weite, offene Savannen bis zum Horizont. Ngorongoro zeigt ein anderes Bild. Hier prägen grüne Vulkanhänge die Landschaft, die seit jeher vom Volk der Maasai bewohnt werden. Zusammen bilden diese Gebiete ein einziges Ökosystem und zeigen die große Vielfalt der afrikanischen Tierwelt.
Entdecken Sie die Tierwelt Tansanias auf Safari mit Altezza Travel, einem mehrfach ausgezeichneten lokalen Anbieter.
Maasai-Mara-Nationalreservat
Das Maasai-Mara-Reservat in Kenia ist die nördliche Fortsetzung des Serengeti-Ökosystems. Benannt nach den Maasai, die hier seit Jahrhunderten leben, ist das Gebiet von sanften Savannen geprägt, die von gewundenen Flüssen durchzogen sind.
Wie die Serengeti beherbergt auch die Maasai Mara alle Vertreter der afrikanischen Big Five. Zwischen den Flüssen Mara, Talek und Sand jagen Geparden Antilopen über die offenen Ebenen. In den Flüssen selbst leben zahlreiche Krokodile. Die Region gilt als einer der besten Orte in Afrika, um Raubtiere bei der Jagd zu beobachten.
Für alle, die unsicher sind, welches dieser beiden Reiseziele besser passt, haben wir einen ausführlichen Vergleich zwischen der Serengeti und der Maasai Mara erstellt.
Kruger-Nationalpark
Der Kruger-Nationalpark in Südafrika zählt zu den ältesten Nationalparks des afrikanischen Kontinents. Seine Landschaften sind außergewöhnlich vielfältig. Sie reichen von offenen Savannen über dichte Waldgebiete bis hin zu ausgedehnten Flusssystemen. Dank der hohen Wilddichte lassen sich hier in relativ kurzer Zeit viele verschiedene Tierarten beobachten.
Ein prägendes Merkmal des Parks ist sein dichtes und gut ausgebautes Straßennetz. Besucher können ein Auto mieten und die verschiedenen Gebiete auf eigene Faust erkunden. Routen und Stopps lassen sich nach eigenen Interessen wählen, ohne feste Vorgaben.
Tarangire-Nationalpark
Der Tarangire-Nationalpark in Tansania ist bekannt für seine große Zahl an Baobabs. Diese mächtigen Bäume mit ihren breiten Kronen prägen die Landschaft. Hier leben auch die größten und höchsten Landsäugetiere Afrikas: Elefanten und Giraffen.
Tarangire zählt zu den besten Parks in Tansania für Vogelbeobachtungen. Mehr als 550 Arten wurden hier registriert. Die größte Konzentration an großen Säugetieren lässt sich in der Trockenzeit beobachten, von Juni bis Oktober. In dieser Zeit sammeln sich viele Tiere entlang des Tarangire-Flusses.
Volcanoes-Nationalpark
Der Volcanoes-Nationalpark in Ruanda ist der älteste Nationalpark Afrikas. Er ist vor allem für eines der bekanntesten Erlebnisse des Kontinents bekannt: das Tracking von Berggorillas. Besucher können hier eine der nächsten lebenden Verwandten des Menschen in freier Wildbahn beobachten.
Der Volcanoes-Nationalpark unterscheidet sich deutlich von den meisten anderen Schutzgebieten Afrikas. Während viele Parks aus offenen Savannen und sanften Hügellandschaften bestehen, erstreckt sich Ruandas Naturjuwel über eine Kette von Vulkanen. Ihre Hänge sind von dichtem tropischem Regenwald bedeckt. Der Weg in den Lebensraum der wilden Primaten ist anspruchsvoll. Es ist ein Erlebnis für engagierte Entdecker und echte Liebhaber Afrikas.
Moremi-Wildreservat
Das Moremi-Wildreservat in Botswana ist das meistbesuchte Schutzgebiet im Okavango-Delta. Dieses riesige Flusssystem zählt zu den sieben Naturwundern Afrikas, zusammen mit dem Ngorongoro-Krater und der Großen Migration in der Serengeti.
Besucher erkunden die Wasserwege des Deltas in traditionellen Mokoro-Einbäumen. So lassen sich Tiere aus nächster Nähe beobachten, wenn sie zum Trinken kommen. Moremi ist besonders reich an Elefanten, da Botswana die größte Elefantenpopulation der Welt beherbergt. Fahrten durch die Flussarme bieten zudem gute Chancen, Lechwe-Antilopen zu sehen, die speziell an das Leben in Feuchtgebieten angepasst sind.
Rubondo-Island-Nationalpark
Der Rubondo-Island-Nationalpark in Tansania ist ein ungewöhnliches Safari-Ziel. Er besteht aus einer Inselgruppe im Viktoriasee, dem größten See Afrikas. Hier leben halb im Wasser lebende Antilopen, die als Sitatunga bekannt sind. Der Bergwald auf der Hauptinsel beherbergt zudem eine isolierte Population von Schimpansen.
Der Park ist besonders interessant für Reisende, die Krokodile, Flusspferde und eine vielfältige Vogelwelt beobachten möchten. Rubondo Island gehört zu den am wenigsten besuchten Nationalparks Afrikas. Das hat dazu beigetragen, seinen ursprünglichen Charakter zu bewahren. Schon die Anreise zur Insel macht jede Safari-Route zu etwas Besonderem.
Bwindi-Nationalpark
Der Bwindi-Nationalpark in Uganda trägt offiziell den Namen Bwindi Impenetrable National Park. Er zählt zu den biologisch komplexesten Ökosystemen Afrikas. Es handelt sich um einen Bergwald mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Bäumen, Farnen, Schmetterlingen und Vögeln. Auch viele Säugetierarten finden hier Lebensraum. Die Hauptattraktion sind jedoch die Berggorillas.
Berggorillas sind leider eine bedrohte Tierart. Für die meisten Besucher ist ihre Beobachtung das wichtigste Ziel, während Wissenschaftler ihre Bestände genau überwachen. Wanderwege führen zu den Lebensräumen der Gorillas. Der Zugang ist jedoch nur zu Fuß möglich, durch dichten Dschungel. Das macht einen Besuch in Bwindi körperlich anspruchsvoll, aber sehr lohnend.
Amboseli-Nationalpark
Der Amboseli-Nationalpark in Kenia ist vor allem für seine Elefanten bekannt. Ihre große Zahl und ihre beeindruckende Größe haben dem Park den Beinamen „Land der Riesen“ eingebracht. In Amboseli läuft zudem das weltweit längste Forschungsprojekt zu Elefanten. Neuere Studien zeigen, dass Elefanten sich gegenseitig mit individuellen Rufen ansprechen, die einer Art Namen entsprechen.
Neben Elefanten können Besucher hier auch Giraffen, Zebras, Geparden und viele weitere Tiere sehen. Ein prägendes Merkmal des Parks ist die eindrucksvolle Kulisse des Kilimandscharo, des höchsten Berges Afrikas.
Etosha-Nationalpark
Der Etosha-Nationalpark liegt in Namibia und ist bekannt für seine riesige Salzpfanne. Dabei handelt es sich um eine weitläufige Senke, die sich in der Regenzeit mit Wasser füllt. Dieser temporäre See zieht große Tierherden aus den umliegenden trockenen Regionen an. Dadurch bietet Etosha sehr zuverlässige Möglichkeiten zur Tierbeobachtung.
In den meisten afrikanischen Parks müssen Besucher durch die Savanne fahren, um Tiere zu finden, die sich im dichten Bewuchs verbergen. In Etosha ist die Tierbeobachtung oft einfacher. Man positioniert sich an einem Wasserloch und wartet. So lassen sich Elefanten, Spitzmaulnashörner und andere Bewohner der trockenen Savanne aus nächster Nähe beobachten.
South-Luangwa-Nationalpark
Der South-Luangwa-Nationalpark in Sambia gilt als eines der besten Ziele Afrikas für Wandersafaris. Die Besucherzahlen sind vergleichsweise gering, während sich entlang des Flusses viele Tiere sammeln. Dadurch bestehen sehr gute Chancen, Leoparden, Krokodile und Flusspferde zu sehen.
Der Luangwa-Fluss ist zwar zentral für das Leben im Park, prägt ihn jedoch nicht allein. Die umliegenden Landschaften umfassen Savannen, Waldgebiete und saisonal überflutete Grasflächen. Diese Vielfalt bietet Lebensraum für eine außergewöhnlich artenreiche Tierwelt.
Ruaha-Nationalpark
Der Ruaha-Nationalpark in Tansania erstreckt sich über ein riesiges Gebiet. Seine Fläche ist vergleichbar mit der von Ländern wie Israel oder Slowenien. Bemerkenswert ist, wie gering der menschliche Einfluss hier geblieben ist. Die Besucherzahlen sind niedrig, und selbst wissenschaftliche Forschung findet nur in begrenztem Umfang statt. In Ruaha erleben Reisende die wahre Größe der afrikanischen Wildnis und die Kraft einer weitgehend unberührten Natur.
Ruaha ist besonders reich an Elefanten und Löwen. Begegnungen mit diesen Tieren sind während Safarifahrten sehr wahrscheinlich. Der Park ist zudem ein Paradies für Vogelbeobachter. Fast sechshundert Vogelarten wurden hier registriert.
Vielleicht ist aufgefallen, dass vier Parks aus Tansania in dieser Liste der zwölf besten Nationalparks Afrikas vertreten sind. Das ist kein Zufall. Tansania gilt als eines der besten Safari-Länder des Kontinents. Eine Safari in Tansania lässt sich mit dem lokalen Anbieter Altezza Travel planen.
Wer mehr über die besten Nationalparks der Welt erfahren möchte, findet dazu einen eigenen Artikel im Blog von Altezza Travel.
Alle Inhalte auf Altezza Travel werden mit Hilfe von Expertenwissen und gründlicher Recherche erstellt, in Übereinstimmung mit unserer Redaktionspolitik.
Möchten Sie mehr über Tansania-Abenteuer erfahren?
Nehmen Sie Kontakt mit unserem Team auf! Wir haben alle Top-Reiseziele in Tansania erkundet. Unsere Abenteuerberater am Kilimandscharo sind bereit, Tipps zu geben und Ihnen bei der Planung Ihrer unvergesslichen Reise zu helfen.